Sonntag, 13. Mai 2018

Zwischenbilanz

Interessant, dass hier im Forum mit Abstand die meisten Einträge zur 19. Bereitschaft "Robert Uhrig", und dort speziell zur 1. Kompanie und dem Kompaniechef Major Bodo Dardas, gepostet worden sind. Auch die weiteren Unterforen sind stark besucht. 

Mittlerweile benötigt man einiges an Zeit, alles zu lesen. Während dessen fallen auch mir jede Menge weitere Storys aus dieser Zeit ein. 

Posten 5 PdVP, BVL Malchow, 750 Jahr Feier Berlin, Fussballeinsätze im Stadion der Weltjugend, Postenradio, Turm eingeschlaffen, BCer melden, Kinobar, Buchladen, Clubeinkauf, Waffenwart, Kein Frühsport da Speisesaal nicht vollständig genutzt werden konnte, Schwarzer Kanal schauen, Ausgangsbuch, KE, 3000 Meter einmal um das Gelände im Schritttempo, Kampfsportabzeichen nur auf Papier, Tage zählen, Blogger (Witzig, dass war das Reinigungsgerät), Bohnerwachs, einen sadistischen Gruppenführer, Buchladen, Westradio im Kompanierlautsprecher "Rias 2", Hauptmann Heilmann der Blender, Stasispitzel, W50 Truck, Konzertaufbau Bühne Klaus Lage in der Werner Seelenbinder Halle in Berlin, Münztelefon mit Berliner Ortsnetz im Keller der 18. sowie an Toreinfahrt Wachhaus alt, usw. 

Das Forum (http://117264.forums.motigo.com/) sowie der Blog (https://bepo-basdorf.blogspot.de/) existiert nun bereits seit 2012. Es sind nach wie vor alle Beiträge vorhanden, waren es teilweise in der Vergangenheit jedoch nicht, da die Einbindung in eine Blogseite zu Darstellungsproblemen geführt hatte. Bis man das gemerkt hat... naja, es wurde dann bemerkt, sodass die beiden Seiten nun jeweils seit einigen Wochen separat erreichbar sind. 

Wer also noch etwas los werden will, Fragen an andere hat oder einfach nur lesen möchte... weiter so. Zum Forum: http://117264.forums.motigo.com/

Montag, 2. April 2018

November 1989

(April 2018) Diesen Blog erreichen immer wieder Rückmeldung von in Basdorf anwesenden Wehrdienstleistenden.

So auch zuletzt von Mario L. Er war im Kompanietrupp der 19. VPB "Robert Uhrig" in Basdorf unter Hauptmann Frank von Mai 1989 bis Mai 1990 vor Ort und natürlich in dieser Zeit auch in Berlin zu den Protestdemonstrationen der Wendezeit eingesetzt.

Er "durfte" in der Berliner Schönhauser Allee im November 1989 auch mit nachträglich an einen LkW W50 angebrachten Schild fahren. Stationiert waren die Kräfte zu dieser Zeit in der Littenstrasse in der dortigen Feuerwehrwache. Auch waren dort Wasserwerfer (Hydromil) stationiert, von denen aus diesen Tagen bisher keine Fotos vorliegen. Dazu wurden noch im Januar 1990 Berechtigungen mittels Sondergenehmigungen zum Führen des Wasserwerfers "Hydromil" ausgestellt.

Rückmeldungen und gegebenenfalls weitere Dokumente bitte per E-Mail.



W50 mit Schutzschild. Aufnahme aus der Kaserne und deren Garagenkomplex in Basdorf 1989/1990 (c) Mario L.

1989/1990 (c) Foto Mario L.

Sondergenehmigung zum Führen des Wasserwerfers "Hydromil", 1990 (c) Foto Mario L.



Sonntag, 1. April 2018

Urlaubsschein

Kai übersandte uns im September 2018 per E-Mail einen Urlaubsschein aus 1990. Er hatte ihn noch in seinem Wehrdienstausweis vorgefunden. 

Er schrieb zudem: 
Ich selbst hatte das "Glück" von Herbst 1987 bis Januar 1990 als Dreiender und UfS in der NaB zu dienen. Wobei ich das erste halbe Jahr auf der Unteroffiziersschule in Eggesin verbringen "durfte", um dort an der russischen Funkstation ausgebildet zu werden. 

Von April '88 bis zum Mauerfall und der vorzeitigen Entlassung, war ich in der 7. Kompanie der NaB eingesetzt.  
 
Urlaubsschein für den Zeitraum 17.01.1990 um 15 Uhr bis 22.01.1990 um 07:45 Uhr. (c) Kai

Samstag, 31. März 2018

Buch „Angetreten - Die Berliner VP-Bereitschaften in Basdorf“


Information:

Der Förderkreis der Polizeihistorischen Sammlung e. V. veranstaltete am Donnerstag, den 12. Oktober 2017, 16:00 Uhr in den Räumen der Polizeihistorischen Sammlung am Platz der Luftbrücke in Berlin mit dem Verlag „edition ost“ eine öffentliche BUCHPRÄSENTATION. Vorgestellt wurde das Buch „Angetreten - Die Berliner VP-Bereitschaften in Basdorf“ (ISBN 978-3-947094-02-0). Anwesend sind auch die Autoren. Es ist bereits im Verlag „edition ost“ erschienen.

Es behandelt die Geschichte der einstigen Basdorfer VP-Bereitschaften, in denen als Besonderheit ab 1974 die Ausbildung zukünftiger Schutzpolizisten erfolgte. Eingegangen wird auch im I. Kapitel auf die Entstehung und Entwicklung kasernierter Polizeieinheiten ab Mai 1945 bis zum Übergang zum Wehrdienst im April 1962. Nachlesen kann man auch die Geschichte der "Inneren Truppen".

Im III. Kapitel wird ausführlich und erstmals dargelegt, dass es die 1.
Mot. Brigade des Kommandos Bereitschaftspolizei war, die am 13. August
1961 in Berlin die Grenzschließung im innerstädtischen Bereich, gemeinsam mit den unterstellten Berliner Kampfgruppen, vornahm. Verbände der Sowjetarmee und der Nationalen Volksarmee standen im Umland für den Einsatz bei Zuspitzung der Lage bereit.

Das besondere Augenmerk der Autoren lag im Hauptteil des Buches auf die neu im Jahr 1962 gebildeten VP-Bereitschaften, die dem Präsidenten der VP Berlin unterstellt und in der Garnison Basdorf untergebracht waren.
Sie haben die Volkspolizei in Berlin vor allem bei Großveranstaltungen unterstützt. Über ihre Aufgaben und Strukturen, Höhepunkte der Ausbildung, aber auch Probleme bei Einsätzen wird ausführlich informiert.
Im letzten Teil wird kritisch auf die Abwicklung und Auflösung der Bereitschaften in der Basdorfer Kaserne im Jahr 1990 berichtet, die damals weder der Polizeipräsident in Berlin, noch der Innenminister des Landes Brandenburg übernehmen wollten.

Das Buch wird nicht in Buchhandlungen verkauft. Es wurde zunächst nur eine geringe Auflage gedruckt. Es kostet 17,99 Euro und ist bei edition ost, PF 24648, 10128 Berlin (ISBN 978-3-947094-02-0) zu bestellen.


Sonntag, 19. Oktober 2014

Fotos vom Herbst 2014

Nachfolgend einige Aufnahmen vom Kasernengelände in Basdorf aus dem Herbst 2014. Die Abrissarbeiten der Bereitschaftsgebäude (Plattenbauten) sind abgeschlossen.

Ein Teil der Altbauten wurden in Erwartung eines Klientels mit luxeriösen Wohnstilwunsch renoviert. Ein anderer fristet sein Dasein in den Farben der DDR. Alles steht leer.

Blick in Richtung Exerzierplatz. Links im Bild der Eingang mit dem erhaltenen Wachgebäude. Rechts davon befanden sich damals auf der Freifläche zwei viergeschossige Plattenbauten, die die 18. und 19. Bereitschaft beherbergten.

Der Eingang des Sanitätsstützpunktes. Original Vordach und Putzfarbe Ende 2014.


Sonntag, 8. Juni 2014